Nach Amsterdam, Maastricht und Utrecht habe ich im März diesen Jahres einen weiteren kurzen Abstecher in die Niederlande unternommen – diesmal ging es in das nordische Groningen. Und da ich die anderen Städte schon anspreche, Groningen hat mich sehr an eine Mischung aus Maastricht (Altstadt und innere City) und Utrecht (Grachtengürtel um die Innenstadt herum) erinnert. Allerdings war mein Eindruck, dass Groningen schon auch eine etwas „angerockte“ Stadt ist – wer auf Hochglanz oder pittoreske Örtchen steht, ist hier nicht so ganz richtig aufgehoben.
Groningen lebt und atmet, nicht zuletzt durch die zahlreichen Student:innen der ortsansässigen Uni. Da geht halt schon mal etwas daneben und bleibt vielleicht auch mal einen Tag länger liegen… Für mich aus Fotografensicht natürlich kein Problem, ich schau ja neben den Touri-Spots eh oft nach links und rechts, in die kleinen abgelegenen Ecken oder zwischen wackligen Zaunbrettern hindurch. In Kategorien wie sauber, ordentlich oder malerisch denke ich dabei nicht – ein Motiv ist entweder interessant oder nicht. Und nach diesem Muster kann ich sagen, dass Groningen mich nicht enttäuscht hat. Ausgehend vom The Social Hub (knapp außerhalb des Grachtengürtels) bin ich durch die Stadt gestromert und konnte einige Eindrücke einsammeln, auch weil das Wetter mitgespielt hat.
Doppelt besucht habe ich das Forum mitten im Herzen von Groningen – ein modernes Begegnungszentrum inkl. Kino, Bibliothek, Touristeninformation, Restaurants und einer tollen Dachterrasse. In den Fokus genommen habe ich dort neben der spannenden Innenarchitektur auch die Fotoausstellung „Wildlife Photographer of the Year“ - meine Fotos aus dem Forum findet ihr hier in einem separaten Blogeintrag.
Stationen: Hoge der A | Plato Record Store | Oosterhaven | Noorderhaven | Martinitoren | Vismarkt | Frietwinkel | Le Souk | Stadhuis | Korenbeurs
[ Gear: Fuji X100F, Fuji X-T3 + Fujinon XF33mm ]










































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